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werkraum.studio

Bestuhlungsarten im Vergleich — gezeigt an einem Raum.

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Werkraum.Studio
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6 Minuten
Der offene Raum von Werkraum.01 vor der Backsteinwand mit Eingangstür, Garderobe und Spiegel

Bestuhlungsarten unterscheiden sich darin, wohin eine Gruppe schaut, ob sie eine Schreibfläche hat und wie viele Personen ein Raum fasst. Wir zeigen die gängigen Bestuhlungen an einem Raum, Werkraum.01. Nur den Konferenztisch zeigen wir in Werkraum.02. Zu jeder Bestuhlung nennen wir, wofür sie sich eignet und wie viele Personen wir angeben.

Sonnenlicht wirft das Fensterraster auf den Boden von Werkraum.01, dahinter schwarze Ledersofas, ein Schreibtisch und eine weiße Stellwand

Welche Bestuhlungsarten gibt es?

Zu den gängigen Bestuhlungsarten gehören Reihe, Theater, Parlamentarisch, Fischgräte, U-Form, Block, Stuhlkreis, Konferenztisch und Stehempfang. Sie unterscheiden sich darin, ob es Tische gibt und ob die Gruppe nach vorn oder zueinander schaut. Vor der Wahl steht deshalb eine Frage: Was soll die Gruppe tun? Wer zuhört, sitzt gut in Reihen. Wer schreibt, braucht einen Tisch. Wer miteinander arbeitet, sollte die anderen sehen. Alle folgenden Bestuhlungsformen zeigen wir an Werkraum.01.

Wie viele Personen passen in welche Bestuhlung?

Stuhlreihen und Stehempfang fassen viele Personen, Formen mit Tischen, an denen sich alle ansehen, deutlich weniger. So sieht das in Werkraum.01 aus, mit der Personenzahl, die wir je Bestuhlung angeben:

Reihe: bis 60 Personen, ohne Tische, für Vortrag und Präsentation.

Theater: bis 80 Personen, ohne Tische, für Vortrag und Versammlung.

Parlamentarisch: bis 60 Personen, für Seminar und Schulung.

Fischgräte: bis 60 Personen, für Seminare mit Austausch.

U-Form mit Tischen: bis 32 Personen, für Workshop und Besprechung.

U-Form ohne Tische: bis 40 Personen, für Gesprächsrunden.

Block: bis 38 Personen, mit Tischen, für Arbeitsrunden und Besprechungen.

Stuhlkreis in einer Reihe: bis 40 Personen, ohne Tische, für Workshop und Austausch.

Stuhlkreis in 2 bis 3 Reihen: bis 60 Personen, ohne Tische, für große Runden.

Stehempfang: bis 100 Gäste an Stehtischen, für Empfänge.

Die Zahlen sind unsere Angaben für Werkraum.01; verbindlich ist Ihr Angebot.

Reihe und Theater: wenn alle nach vorn schauen.

Bei der Reihenbestuhlung stehen Stühle ohne Tische in Reihen hintereinander, alle nach vorn ausgerichtet. Theaterbestuhlung meint ebenfalls Stuhlreihen ohne Tische; manche Häuser verwenden beide Begriffe gleichbedeutend. Beide Formen passen zu Vortrag, Präsentation und Versammlung, wenn die Gruppe vor allem zuhört. Ihre Stärke: Viele Personen finden Platz, und die Aufmerksamkeit liegt vorn. Ihre Grenze: Es gibt keine Schreibfläche, und Austausch gelingt nur mit den Nachbarn. In Werkraum.01 geben wir in Reihen bis 60 Personen an, in Theaterbestuhlung bis 80. Für Theaterbestuhlung organisieren wir zusätzliche Stühle.

Die Sitzecke von Werkraum.02: ein goldener Drahtstuhl, ein kleiner Schreibtisch mit Tischlampe und ein senffarbener Samtpouf vor der Backsteinwand, links ein grünes Samtsofa unter dem Sprossenfenster, vorn angeschnitten drei Samtstühle
Werkraum.02 — die Sitzecke mit Samtsofa und Pouf

Parlamentarisch und Fischgräte: Reihen für Seminare.

Bei der parlamentarischen Bestuhlung sitzen alle in Reihen hintereinander und schauen nach vorn, meist an Tischen. Bei der Fischgrätbestuhlung stehen die Reihen schräg zur Mitte, wie die Gräten eines Fisches. So sehen alle nach vorn und zugleich einen Teil der Gruppe. Das erleichtert Rückfragen und kurze Gespräche mit den Nachbarn. Beide Formen passen zu Seminaren und Schulungen, in denen Ihre Gäste mit Unterlagen arbeiten. In Werkraum.01 geben wir für beide je bis 60 Personen an.

U-Form und Block: alle sehen alle.

Bei der U-Form stehen Tische oder Stühle in Form eines U; die offene Seite zeigt zur Moderation oder zum Beamerbild. Bei der Blockbestuhlung sind Tische zu einer großen Fläche zusammengestellt, und alle sitzen rundherum. Beide Formen passen zu Workshop, Besprechung und Diskussion, weil sich alle ansehen. In der U-Form kann die Moderation in die Mitte treten und einzelne Personen direkt ansprechen. Der Block wirkt wie ein großer Besprechungstisch. In Werkraum.01 sitzen in U-Form mit Tischen bis 32 Personen, ohne Tische bis 40. Im Block geben wir bis 38 Personen an.

„Die Bestuhlung entscheidet, wie eine Gruppe arbeitet, nicht nur, wie viele Personen Platz finden.“

Stuhlkreis: ohne Tische ins Gespräch.

Ein Stuhlkreis in Werkraum.01, dahinter Flipcharts vor der Backsteinwand

Im Stuhlkreis sitzen alle ohne Tische im Kreis und sehen einander an. Niemand sitzt vorn, deshalb verteilt sich das Wort leichter. Das passt zum Einstieg in einen Workshop, zum offenen Austausch und zum Abschluss einer Runde. In mehreren Reihen eignet er sich, wenn viele zuhören und einige sprechen. In Werkraum.01 geben wir für den Stuhlkreis in einer Reihe bis 40 Personen an, in 2 bis 3 Reihen bis 60. Für lange Arbeitsphasen eignet er sich weniger, weil niemand eine Schreibfläche hat.

Der Konferenztisch: für kleine Runden.

Werkraum.02 am Abend: der Konferenztisch mit blauen und grünen Samtstühlen, dahinter ein großer Bildschirm auf einem Ständer und ein grünes Samtsofa vor dem dunklen Sprossenfenster

Den Konferenztisch zeigen wir im zweiten Raum des Studios, Werkraum.02. Am Konferenztisch sitzen alle an einem Tisch und einander gegenüber. So sehen sich alle und haben ihre Unterlagen vor sich. Das passt zu Besprechungen und Entscheidungsrunden in kleiner Besetzung. In Werkraum.02 sitzen 14 Personen am Konferenztisch. Im Raum steht außerdem ein 75-⁠Zoll-Bildschirm mit Videokonferenzsystem. Der Tisch ist 3,60 m lang und zweiteilig; er lässt sich an die Seite stellen. Dann geben wir für die Reihe bis 25 und für den Stuhlkreis bis 14 Personen an.

Stehempfang: wenn Gäste sich bewegen.

Beim Stehempfang gibt es keine festen Plätze: Gäste stehen an Stehtischen, bewegen sich frei und wechseln die Gespräche. Er passt zu Empfang und Netzwerkabend. Planen Sie einige Sitzplätze für Gäste ein, die nicht lange stehen möchten. In Werkraum.01 finden bis 100 Gäste im Stehen Platz. Den Preis für Veranstaltungen nennen wir Ihnen auf Anfrage.

Wie viele Personen passen bequem in einen Raum?

Das hängt von der Bestuhlung ab: Mit Tischen braucht jede Person mehr Fläche als in Stuhlreihen, deshalb fasst derselbe Raum je nach Bestuhlung sehr verschiedene Zahlen. Das zeigt die U-Form in Werkraum.01: Mit Tischen geben wir bis 32 Personen an, ohne Tische bis 40. Tische lohnen sich, wenn Ihre Gäste schreiben, mit Laptop arbeiten oder den ganzen Tag bleiben. Für ein Gespräch oder einen kurzen Vortrag kommen Sie ohne Tische aus.

Die Höchstzahl einer Bestuhlung ist eine Grenze, keine Empfehlung für einen bequemen Tag. Für einen ganzen Tag lohnt Luft: für Taschen und Mäntel, für die Wege in die Pause und für einen Platz, an dem das Catering steht. Bei 80 Personen empfehlen wir Werkraum.02 für Catering und Pausen. Beide Räume liegen auf derselben Etage.

Welche Bestuhlung passt zu Seminar, Workshop und Besprechung?

Die passende Bestuhlung folgt dem Format: Je mehr die Gruppe selbst arbeitet, desto eher braucht sie Tische und Blickkontakt. Eine Orientierung für die häufigen Anlässe:

Seminar und Schulung: parlamentarisch oder in Reihen; mit Laptops braucht jede Person einen Tisch.

Workshop: U-Form, Block oder Stuhlkreis, je nachdem, wie viel die Gruppe am Tisch arbeitet.

Besprechung: Konferenztisch oder Block.

Vortrag und Versammlung: Reihe oder Theater; für eine Mitgliederversammlung mit Unterlagen parlamentarisch.

Empfang: Stehempfang mit Stehtischen.

Wechselt das Format im Laufe des Tages, wählen Sie die Bestuhlung für die längste Phase. Bei Schulungen mit Laptops klären Sie außerdem früh, wie Strom an die Plätze kommt. Unsere Übersicht „Welcher Raum für welches Vorhaben?“ zeigt, ob Ihr Vorhaben eher in Werkraum.01 oder Werkraum.02 passt.

Das Haus des Studios von vorn: im Erdgeschoss aus Backstein vier Rundbögen, unter dem vierten die Eingangstür mit der Nummer 6a, rechts ein verglastes Tor, im grau verputzten Obergeschoss fünf Sprossenfenster
Werkraum.Studio — die Fassade des Hauses, in dem beide Räume liegen

Was unterscheidet parlamentarische Bestuhlung und Reihenbestuhlung?

Der Unterschied liegt meist in den Tischen. In der Reihenbestuhlung stehen nur Stühle, in der parlamentarischen Bestuhlung sitzen alle in Reihen an Tischen. Manche Häuser verwenden die Begriffe anders. Schreiben Sie deshalb in Ihre Anfrage, ob Ihre Gäste eine Schreibfläche brauchen.

Wie entsteht ein Bestuhlungsplan?

Ein Bestuhlungsplan entsteht aus drei Angaben: Personenzahl, Ziel und Raum. Zählen Sie alle mit, die im Raum sind, auch Moderation und Referierende. Aus dem Ziel folgt die Bestuhlung, aus dem Raum die Zahl, die darin Platz findet. Prüfen Sie zum Schluss, ob die Sicht stimmt und Platz für Technik und Pausen bleibt.

Was Sie bei der Anfrage angeben sollten.

Je genauer Ihre Anfrage, desto besser passt das Angebot. Diese Angaben gehören hinein:

Personenzahl: wie viele Personen höchstens kommen, Moderation eingeschlossen.

Bestuhlung: die Form, die Sie sich wünschen, und ob Sie Tische brauchen.

Format und Uhrzeit: Seminar, Workshop oder Versammlung, mit Beginn und Ende.

Verpflegung: ob wir das Catering organisieren sollen oder Sie eigene Speisen mitbringen.

Zugang: ob Gäste einen stufenlosen Zugang brauchen.

Wechsel im Tagesverlauf: Planen Sie einen Wechsel der Bestuhlung bei der Anfrage mit uns.

Wir bauen Ihre Bestuhlung vor Beginn auf — ohne Aufpreis. Die Räume sind leider nicht barrierefrei: Trotz Aufzug sind sechs Stufen zu überwinden, ein barrierefreies WC gibt es nicht. Nennen Sie in Ihrer Nachricht Bestuhlung und Personenzahl, wenn Sie Werkraum.01 anfragen.